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Panoramaweg
Gosau |
Iglmoosalm,
1202 m |
Kalmberg,
1833 m |
Kalmberg-
überschreitung |
Gosausee-
umrundung |
Hinterer
Gosausee,
1154m |
Zwieselalmhöhe,
1587 m |
Herrenweg
-
Gosau |
Mitterkogel,
2122 m |
Stuhlalm,
1446 m |
| Schleifsteinbrüche |
Hoher
Donnerkogl,
2055 m |
Strichkogl,
2035 m |
Angerstein,
2100 m |
Rund
um den
Gosaukamm |
Hofpürglhütte,
1703 m |
Steiglpaß,
2016 m |
| Linzer
Weg |
Adamekhütte,
2196 m |
Dachstein
Rundwanderweg |
Hoher
Dachstein,
2996 m |
Ebenalm,
1157 m |
Löckenmoos,
1410 m |
Beerwurzkogel,
2006 m |
Hohe
Scheibe
1659 m |
Plankensteinalm,
1541 m |
Plassen,
1953 m |
Radltal-
Hallstatt |
| Kontakt |
Webcam
Gosau |
| Impressum |
Genuss-
Klettern |
| {bilder} |
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Rund um den Gosaukamm
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Ausgangspunkt:
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Vorderer Gosausee
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Gehzeit:
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7 - 9 Stunden
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Charakter:
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lang, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit
erforderlich
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Ein echter Klassiker ist die Wanderung rund um den Gosaukamm.
Schwindelfreiheit und Trittsicherheit sind hier gefordert, wenn auch
nur an ein paar wenigen Passagen.
Die Wanderung beginnt am Vorderen Gosausee. Die Entscheidung im oder
gegen den Uhrzeigersinn zu gehen, ist jedem selbst überlassen.
Wenn das Wetter nicht allzu heiß ist, würde ich auf jeden
Fall zuerst zum Steiglpaß aufsteigen. Diese Variante hat auch
den Vorteil, daß man am Ende des Tages mit der Seilbahn von
der Zwieselalm ins Tal fahren kann. (Achtung auf letzte Seilbahn)
Auch kann man in der Früh starten, wann man will und muß
nicht auf die Seilbahn warten.
In Richtung Steiglpaß geht man in der ersten Stunden zwei Kare
überquerend meist im dichten Nadelwald bergwärts. Ab der
Scharwandhütte lichtet sich der Wald und leicht ansteigend wandert
man ganz nahe an den sich fast bis zum Weg herabziehenden Wänden
des Gosaukamms. Gleich beim ersten Kar, der sogenannten Gamsriese,
richtet sich unser Blick zum Manndlkogel mit seiner berühmten
Nordkante. Hier fand im Jahre 1913 der berühmte Freikletterer
Paul Preuß bei einem Alleingang sein Leben.
Bald erreicht man die kleine Kapelle bei der Hinteren Scharwandalm,
wo der im Gosaukamm abgestürzten Bergsteigern gedacht wird. Auch
links und rechts des Weges werden die Erinnerungstafel nun häufiger,
der Däumling, der Paradekletterberg im Gosaukamm taucht zur rechten
auf. 500 m ragt der Plattenpanzer dieses Kolosses, den man aufgrund
der Form eines Daumens leicht erkennen kann, in die Höhe. Nun
geht es noch einmal hinunter in die Eisgrube, bevor der letzte steilere
Anstieg hinauf zum Steiglpaß beginnt.
Mit dem 2015 m Steiglpaß hat man den südlichsten Punkt
des Gosaukamms schon fast erreicht. Wir befinden uns an der Grenze
zwischen Oberösterreich und Salzburg. Zum Greifen nahe ist die
Bischofsmütze, wo die gelbe Farbe des Felses der Ostwand noch
deutlich auf die beiden gewaltigen Felsstürze in den 90ern des
letzten Jahrhunderts hinweisen. Nun sollte man sich endgültig
entscheiden, ob man um den Gosaukamm umrunden will, oder - die Strapzen
ersparend - doch lieber umkehrt und zum Gosausee absteigt.
Vom Steiglpaß geht es steil nun hinunter - anfangs ist der Weg
versichert - zu der bereits in der Ferne sichtbaren Hofpürglhütte.
Auf einer Höhe von 1750 m Höhe, im sogenannten Kessel kommen
wir zu einer Wegkreuzung. Wir bleiben auf dem Weg mit der Nummer 612,
der uns zur Hofpürglhütte bringt. Der Weg mit der Nummer
601, der hier beginnt, bzw. vom Steiglpaß kommend nach links
abbiegt, ist der klassische "Linzer Weg", der zur Adamekhütte
führt.
Die Hofpürglhütte steht auf einer rasenbewachsenen Kuppe,
oberhalb der Hofpürglwand, in 1705 m Höhe. Sie wurde 1903
von der Sektion Linz des DÖAV erbaut. Damals bot sie den Wanderung
Unterkunft in 3 Zimmern mit 10 Betten, unter anderem gab es da auch
Heulager. Heute ist die Hofpürglhütte eine moderne Schutzhütte.
Mit Erreichen der Hofpürglhütte hat man ca. die Hälfte
des Weges geschafft. Trotzdem sollte man die Distanz nicht unterschätzen.
An einem heißen Tag legt sich die Sonne an die nach Südwesten
gerichtete Hänge und so kann es sich ganz schön in die Länge
ziehen, bis man die Stuhlalm erreicht hat.
Gut zu wissen ist aber, daß keine größeren Anstiege
mehr zu bewältigen sind. Bis zum Jöchl (1601m, siehe auch)
verläuft der Weg leicht bergauf und bergab, wobei die Bergabstrecken
überwiegen und auch beim Weiterweg zur Stuhlalm muß man
sich über anstrengende Steilstücke bergauf keine Gedanken
machen. Im Gegenteil, beim Jöchl geht es steil hinunter und bald
darauf hat man die sanften Almböden der Stuhlalm erreicht. Die
Nordwand der Bischofsmütze erscheint im Nachmittagslicht besonders
schön. Bei der Stuhlalm kann man sich nochmals stärken,
bevor man das letzte Stück zur Zwieselalm in Angriff nimmt. Will
man die letzte Seilbahn zum Gosausee (ca. 17 Uhr) erwischen, sollte
man die Pause bei der Stulalm dementsprechend einteilen. 2 Stunden,
je nach Tempo, sollte man auf jeden Fall einplanen. Noch einmal geht
es etwas aufwärts, bis zum Oberen Törlecksattel hat man
140 m zu überwinden. Hier taucht auf einmal wieder der Dachstein,
diesmal im herrlichen Nachmittagslicht, in seiner ganzen Schönheit
auf. Wir stehen nun wieder auf oberösterreichischen Boden. Nach
kurzem Abstieg erreichen wir die Breininghütte und die Gablonzerhütte.
Von hier sind es noch 5 Minuten bis zur Bergstation der Gosaukammbahn.
Wichtig nochmals: Der Gosaukamm besteht aus Kalk und Wasser versickert
hier, so daß es so gut wie keine Quellen oder Bäche gibt.
Berücksichtigen Sie das und füllen bei den Hütten ihre
Trinkwasservorräte auf. |
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Blick zum Manndlkogel
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Bei der Kapelle
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Blick zur Bischofsmütze
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am Steiglpaß
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