Die Wandersaison 2008 ist jetzt wirklich eröffnet.
Am Samstag gingen wir bei strahlendem Wetter auf die Goisererhütte.
Wir, das sind Christian und seine Familie, mit dabei auch seine Mutter
und sein Vater und ich (Michael, insgesamt 8 Peronen)) vom Gosauerhof.
"Mamas Wandertruppe" steht auf ihren roten T-shirts, Christians
Mama hat sich die Wanderung von ihren Kindern zum Geburtstag gewünscht.
Um acht Uhr starteten wir unsere Tour am Hochmuth (898 m). Wir hatten
Glück mit dem Wetter. Nach den Tagen mit, bedingt durch den Saharastaub,
sehr schlechter Fernsicht, weckte uns am Samstag in der Früh
strahlender Sonnenschein und tiefblauer Himmel auf.
Bis zur Prammesbergerrast auf knapp über 1330 m sind zwei ziemlich
steile Stücke zu überwinden. Der Weg ist hier ein bißchen
ausgewaschen und man muß hier schon ein bißchen aufpassen.
Christians Eltern-beide über 70- schlugen sich aber tapfer. Ab
dem Unterstand wird der Weg markant flacher und auch der Schatten
tat uns gut, denn obwohl Anfang Juni, stieg die Temperatur wie in
den vergangenen Tagen auf über 30 Grad.
Im Wasserkar lichtet sich der Wald schon etwas, ein Zeichen dafür,
daß wir schon sehr an Höhe gewonnen haben. Schneeflecken
weisen darauf hin, daß hier vor kurzem noch der Winter geherrscht
hat. "Paula" war auch da, die umgefallenen Bäume wurden
aber schon vom Weg entfernt. Zweimal müssen wir über so
einen Baum drübersteigen, was uns problemlos gelingt. Schneerosen,
Schlüsselblumen, Soldanellen, ..... die Blumenpracht ist jetzt
wunderschön. Wir haben die Fotoapparate nicht umsonst mitgenommen.
Nach 3:45 Stunden erreichen wir die Goisererhütte. Jetzt lassen
wir es uns gut gehen. Ein Bier darf es schon sein und ein Schweinsbratl
dazu. Bad Goisern liegt zu unseren Füßen. Es ist ein ständiges
Kommen und Gehen, die Goiserhütte ist nicht zu Unrecht eine der
beliebtesten Hütten im Salzkammergut. Sie steht direkt an der
Kante, an der Grenze zwischen Goisern und Gosau. Heuer ist übrigens
das 75 Jahr Jubiläum. 1933 wurde die Goisererhütte eröffnet.
Wir machen uns auf den Weg nach Gosau. Ein langer Weg, in der Saugrube
ist noch eine geschlossene Schneedecke. Deshalb wenden wir uns nach
der Schartenalm zur Forststraße. Bei der Saugrube wartet Inge
mit dem Taxi auf uns und bringt uns zurück zum Gosauerhof.
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