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Angerstein, 2100 m
Ausgangspunkt:
Vorderer Gosausee
Gehzeit:
7- 8 Stunden
Charakteristik:
schwierig
Unser Weg führt uns vorerst auf den Donnerkogel und weiter direkt am Grat zum Strichkogel. Der Donnerkogel ist kein Wanderberg. Immer wieder gilt es einige Steilstufen zu überwinden, die sehr felsig sind. Besonders bei Näße kann das sehr unangenehm sein. Es ist eine hochalpine Tour. Am Weg zum Strichkogel erhöhen sich die Schwierigkeiten beträchtlich und auch die Besteigung des Angersteins ist nicht einfach.
Von der Seilbahnstation geht es anfangs auf breitem Weg zur Gablonzerhütte. Nun verläßt man den breiten Weg und wendet sich nach links steil bergan zum Törlecksattel. In unmittelbarer Nähe beginnt auch der beliebte Intersport Klettersteig auf den Donnerkogel.
Einige Minuten später erreichen wir bei einer Wiese den Unteren Törlecksattel, wo der Weg auf den Donnerkogel nach links abzweigt. Der Weg, der gerade weiter geht, führt zu Stuhlalm.
Der Große Donnerkogel ist der nördliche Eckpfeiler des Gosaukammes.Die Aussicht vom Gipfel Richtung Dachstein und Bischofsmütze, der herrliche Tiefblick zum Gosausee hat schon immer die Bergsteiger fasziniert.
Beim Rückweg kommt man nach ca. 10 Minuten an einer Weggabelung vorbei. Hier wenden wir uns nun in Gehrichtung nach links und erreichen bald ein erstes kurzes Steilstück.
Ein versicherter Steig führt steil hinunter zur Gaisriesenscharte. Hier ist es gut eine Selbsteinschätzung zu treffen und sich vorzuhalten, daß der Weg in Folge teils am Grat sehr ausgesetzt wird. Kinder sollten hier auf jeden Fall angeseilt werden.
Wer den Schwierigkeiten gewachsen ist, wird jedoch begeistert sein.
Der Erlebniswert ist sehr hoch. Nach der Besteigung des Strichkogels steigt man anfangs ein Stück ab, wendet sich dann aber hinüber zur Weitscharte, von wo aus der Gipfelanstieg zum 2101 m hohen Angerstein beginnt. Ein kleines Steigerl führt hier hinauf.
Zu bedenken gilt es aber immer, daß man nach Erreichen der Stuhlalm noch zurück zur Seilbahn muß. In der Nachmittagssonne kann das ein heißes Unterfangen sein.
Der direkte Abstieg über das Weitkar zur Scharwandhütte ist ohne ortskundigen Bergführer nicht zu empfehlen, da es hier keinen Weg gibt, sondern nur ein Schuttkar, auf dem die Fortbewegung äußerst mühsam ist.
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